Montag, 19. August 2019

Urlaub

Bitte beachten Sie, dass wir bis einschließlich 2. September 2019 im Urlaub sind. Ab Dienstag, den 3. September 2019, sind wir wieder für Sie da...

Sonntag, 21. Juli 2019

Burmester 100 Phonovorverstärker

Der Burmester Phono Preamp 100 ist ohne Zweifel die weltweit wohl universellste Phonovorstufe, die zusätzlich auch noch das Digitalisieren von analogen Schallplatten auf unkomplizierte Weise ermöglicht. Zwei Auszeichnungen mit dem „Goldenen Ohr“ des Magazins Audio in den Jahren 2011 und 2012 unterstreichen dies. „Schallplattenliebhabern den bestmöglichen Klanggenuss und die digitale Konservierung ihrer analogen Klangschätze zu ermöglichen“, so steht es auf der Burmester-Website. Innovative, teilweise neue Schaltungstechniken in Verbindung mit der Ingenieurskunst der Burmester Analogspezialisten in Berlin stellen die beste Schnittmenge zwischen der Verarbeitung feinster analoger Signale und gleichzeitig praxisgerechter Technologie dar. Von der legendären Verarbeitung – Handmade in Germany – gar nicht zu reden ...mehr

Mittwoch, 17. Juli 2019

Linn Sommerangebot 2019: 10% Rabatt auf alle Exakt und Katalyst Updates

Im Rahmen der Linn Sommerpromo gewährt Linn bei Bestellung bis zum 26. August 2019 auf alle Exakt und Katalyst Updates 10% Rabatt.

Montag, 15. Juli 2019

Naim SuperNAIT 3

„Introducing the new NAITS – with added love for vinyl“ - So lautete die Headline, mit der die neuen Geräte der NAIT-Serie in einer E-Mail von Naim aus Salisbury angekündigt wurden. Nun, der Vollverstärker NAIT hat im Hause Naim Audio eine lange Tradition. Im Jahr 1983 wurde der Urvater aller Naim Vollverstärker der staunenden Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Vollverstärker, der nicht nur eine für Naim damals neue Produktlinie repräsentierte, sondern eine dahinterstehende Philosophie. Nur 2 x 13 Watt, aber extrem gut klingend und mit allen Attributen eines typischen Naim-Verstärkers ausgestattet. NAIT wurde zur audiophilen Ikone und die jetzt vorgestellte neueste Generation will hier anknüpfen und die Tradition fortführen ...mehr

Sonntag, 23. Juni 2019

DS Audio Tonabnehmer DS-E1

Der japanische Hersteller DS Audio bietet mit dem DS-E1 den preiswertesten Einstieg in die Welt seiner international hochgelobten photooptischen Tonabnehmersysteme. Wenn man bedenkt, dass im UVP eine hochwertige, optimal angepasste Phonovorstufe enthalten ist, kommt der aufgerufene Preis einer kleinen Sensation gleich. Im 8,1 Gramm wiegenden DS-E1 wird die gleiche Technik wie bei seinen „großen Brüdern“ eingesetzt, also eine LED-Lichtquelle, hochsensible Photosensorik in Kombination mit einer Spanndraht-Konstruktion und einem stabilen, verwindungsfreiem Aluminiumgehäuse. System und Phonovorstufe werden – wie alle DS Audio-Geräte – in Handarbeit hergestellt ...mehr

Mittwoch, 12. Juni 2019

Naim Mu-so 2

Die neue Naim Mu-so 2 ist frisch bei uns eingetroffen, vorführbereit und lieferbar. Hat das "Original" sowohl klanglich als auch von der Bedienbarkeit her bereits gnadenlos überzeugt, punktet die Neuauflage mit noch mehr Funktionen (zum Beispiel AirPlay 2 und dem ARC-fähigen HDMI-Eingang) sowie einer Überarbeitung der verbauten Lautsprecher, die jetzt direkt vom Spezialisten Focal kommen. Neugierig? Kommen Sie vorbei ...mehr

Mittwoch, 5. Juni 2019

Großer Octave Audio Workshop

Ein Bericht von Rainer Götz

„Klingen Röhrenverstärker besser als Transistorverstärker?“ stand auf der Einladung zu dem Workshop am 25. Mai 2019 im Stuttgarter Studio von Oliver Wittmann. Aus dem badischen Karlsbad war dafür Thomas Brieger von Octave Audio angereist, um die Veranstaltung souverän und humorvoll zu moderieren. Als Quellen dienten der über alle Zweifel erhabene T+A Streaming DAC SDV 3100 HV. Verkabelung, wie bei Wittmann üblich, mit Ringmat-Netzkabel, Audioplan Powerstar SIII und Cardas NF-Kabeln. Als Lautsprecher kam, aus der DARC-Serie von Gauder Akustik, der aktuelle Audio-Testsieger DARC 80 zum Einsatz. Ein brandneues Kabel von Clearwater diente als hochwertiges Lautsprecherkabel.

Als erstes wurde der Vollverstärker Octave Audio V 80SE gespielt. Ein Quartett 6550-Endstufenröhren war für die End-Verstärkung zuständig. Die 6550 wurden von Oliver Wittmann unter klanglichen Aspekten ausgewählt und auf den optimalen Arbeitspunkt eingemessen. Was da aus den Lautsprechern drang, war schon sehr überzeugend. Impulsreiche Popmusik, die durchaus in der Lage war, die Fähigkeiten der Gauder DARC 80 auszureizen. Dann wurde die Super Black Box von Octave Audio angeschlossen. Diese bewirkt, kurz gesagt, eine Erhöhung der Speicherkapazität der Stromversorgung und damit eine nachhaltig verbesserte Impulsleistung.

Wow … was für eine Wirkung. Wo mir der Bassbereich der DARC ohne Black Box etwas unpräzise und sogar leicht „schwammig“ vorkam, war dieser Effekt jetzt völlig verschwunden. Die Octave Audio V 80SE hatte den Lautsprecher „voll im Griff“, mit präzisem, kontrolliertem Bass und den klanglichen Vorzügen eines guten Röhrenverstärkers. Die schwer in Worte zu fassende „Aura“ des Röhrenklangs, die von vielen Zuhörern als besonders musikalisch eingestuft wird, war zu hören.

Samstag, 25. Mai 2019

Burmester Vollverstärker 032

So können Vollverstärker auch aussehen! Üblicherweise sind Verstärker rechteckige, schwere Kästen in schwarz oder silber, vielleicht noch mit fingerunfreundlichen scharfen Kühlrippen versehen. Der Burmester 032 unterscheidet sich hiervon gewaltig. Man sieht dem 032 optisch und technisch seine Abstammung von der Burmester-Endstufe 956 MK 2 an. Dies und die Gene der Vorstufe 935 ergeben zusammen eine gelungene Melange im Vollverstärker 032.

Das Gehäuse, edel verchromt, wie man es aus dem Haus Burmester gewohnt ist. Die notwendigen Kühlrippen elegant um das Gerät platziert, ohne diesem den Charme zu nehmen. Auf der Front das verchromte Bedienelement, massiv aus Messing gefräst. Es umschließt die Displayplatine und schirmt diese zugleich wirkungsvoll gegen jegliche Ab- und Einstrahlung von Störungen ab. Ein robuster Drehknopf schaltet über einen Inkrementgeber, der herkömmlichen Potentiometern weit überlegen ist, beide Kanäle absolut kanalgleich ...mehr

Freitag, 24. Mai 2019

Linn Music Event: The Playlist

Nehmen Sie Platz für einen unvergesslichen Musikabend mit einer Auswahl an herausragend klingender Musik, abgespielt auf einem handgefertigten High-End Linn Musiksystem. Egal welcher Künstler, egal welches Genre, Sie werden in jedem Song bemerkenswerte Details entdecken und verborgene Komplexitäten wie nie zuvor erleben. Wie gut kann Musik wirklich klingen? Begleiten Sie uns, um es herauszufinden...

Wann: Freitag, den 28. Juni 2019, um 18:30 Uhr in unserem Stuttgarter Studio

Freitag, 17. Mai 2019

Splitter von der High End Messe 2019

Ein Bericht von Rainer Götz

Wieder mal war Showtime für die High End-Branche und fast alle der renommierten Anbieter folgten auch 2019 dem Ruf nach München. Die High End ist die wohl wichtigste internationale Branchenmesse.

Wer sich ausführlich informieren möchte, dem seien die einschlägigen Magazine und deren Websites ans Herz gelegt. Hier nur einige wenige kurze Streiflichter.

Montag, 6. Mai 2019

Wir sind auf der High End in München

Bitte beachten Sie, dass unser Studio vom 8.-11. Mai 2019 geschlossen ist. Wir sind von Mittwoch bis Sonntag auf der High End Messe in München und stellen dort unseren AFI flat.2 zusammen mit Okki Nokki aus. Wer uns besuchen möchte: Sie finden uns in Halle 2 am Stand G 08...

Samstag, 4. Mai 2019

Großer Octave-Workshop am 25.05.2019

Leitende Fragestellung des großen Octave-Workshops mit Thomas Brieger wird sein:

Klingen Röhrenverstärker besser als Transistorverstärker?

Wir hören verschiedene Vollverstärker und Vor-End-Kombinationen im direkten Vergleich. Zudem gehen wir der Frage nach, was die Super-Black-Box klanglich wirklich bringt. Wir freuen uns auf Sie...

Wann: Samstag 25. Mai 2019, 10 bis 16 Uhr (im Stuttgarter Studio)

Mittwoch, 1. Mai 2019

T+A HV Workshop - die weltweit beste Digitalquelle?

Ein Bericht von Rainer Götz

T+A will es offensichtlich wissen und sich weltweit in die kleine Gruppe der Unternehmen etablieren, die Highend-Geräte in der absoluten Spitzenklasse – cost no object – anbieten. In Fernost und den USA wird T+A in der Zwischenzeit in einem Atemzug mit den Spitzengeräten aus Yokohama City, Cave Creek, Romanel-sur-Lausanne oder Berlin genannt. Auch auf dem heimischen deutschen Markt wird immer mehr Audiophilen bewusst, dass T+A mehr als schöne Gehäuse in der Nachfolge des legendären Designers Dieter Ram oder Lautsprecher-Testsieger sind. Die aktuelle HV-Serie und hier besonders die neu vorgestellten Referenz-Geräte sind ein deutliches Statement.

Die Veranstaltung am 27.04.2019 im HiFi-Studio Wittmann drehte sich primär um den Referenz Streaming DAC Vorverstärker PDT 3100 HV und das Referenz CD/SACD-Laufwerk SDV 3100 HV. Julian Strauß von T+A moderierte die Vorführung souverän als „Master of Ceremonies“ mit ausgewähltem Programm-Material auf CD, SACD und den Streamingdiensten TIDAL und Qobuz.

Ich will jetzt hier auf die ganzen technischen Besonderheiten nicht näher eingehen, hierfür sei auf die ausführlichen Beschreibungen auf der Wittmann- bzw. T+A-Website verwiesen. Was aber in jedem Fall auffiel, war der extem stabile Aufbau mit aus dem Vollen plangefrästen 10 mm starken Aluminiumplatten.

Im PDT 3100 HV arbeitet intern eine D/A-Wandlerstruktur, die Abtastraten bis zu 32 Bit/768 kHz auf der PCM-Ebene und einen nativen Bitstream bis zu DSD 1024 (49,2 MHz) bietet. Ähnliches hat – Stand April 2019 – kein anderer Hersteller weltweit zu bieten.

Alleine der aus dem Vollen in einem Stück gefräste, auf Linearlager geführte Laufwerksblock aus Aluminium mit seinem schweren, abgeschirmten Subchassis mit 3-Punkt Resonanzentkopplung ist mehr als beeindruckend. Wenn man da an manchen Mitbewerber - auch in der absoluten Spitzenklasse - denkt, die mechanisch fragwürdige DVD-Laufwerke in Ermangelung eines hochwertigen CD-Laufwerks verbauen müssen. T+A ging hier konsequent seinen eigenen Weg und fertigt das Laufwerk komplett in eigener Regie im westfälischen Herford.

Eine weitere Besonderheit, die unbedingt erwähnt werden muss, ist der High-Res IPA-Link für Verbindungen zu den Wandlern im SDV/SD 3100 HV. Dank dieser extrem hochauflösenden Verbindung ist es legal möglich, ein auf einer SACD gespeichertes Signal extern auf höchstem Niveau zu wandeln.

Alle Technik darf aber letztlich kein Selbstzweck sein, sondern muss der Musikwiedergabe dienen. Dass dies auf allerhöchstem Level mit den HV-Komponenten von T+A möglich ist, bewies wieder einmal die Praxis.

Los ging es mit einer Live-Aufnahme der großen Sarah Vaughan, aufgenommen von der niederländischen VARA beim Laren Jazz Festival 1975 und erst vor wenigen Wochen veröffentlicht. Man hatte keine Mühe, den Darbietungen von „Sassy“ live auf der Bühne zu folgen. Das swingte, dass es eine Freude war. Das eingesetzte Equipment war „Mittel zum Zweck“, trat aber schnell in den Hintergrund und machte der Musik den Weg frei.

Direktvergleiche zwischen Streaming, CD- und SACD-Layer derselben Aufnahme offenbarten, dass sich der Kauf von SACDs lohnt, weil bei der direkten Gegenüberstellung die hochauflösende SACD immer noch ein Stückchen mehr Ruhe und Musik transportierte. Mit einem Laufwerk wie dem PDT 3100 HV und dem High-Res IPA Link zum SDV 3100 HV war dies für die Mehrzahl der Zuhörer einwandfrei nachzuvollziehen.

Ja, selbst eine aus den 1980er-Jahren stammende Aufnahme mit Peter Alexander transportierte über diese Kombination den Schmerz der Alexanderschen Stimme. Jetzt lässt sich auch die Aussage des Komponisten, Kritikers und Impressarios Gerhard Bonner besser nachvollziehen, der Peter Alexander Talent und Musikalität für einen deutschen Danny Kaye attestierte.

Dann ein kurzer Quercheck: Dieselbe Aufnahme – Jazz at the Pawnshop – einmal abgespielt über den T+A Multplayer MP 3100 HD Link in Verbindung mit dem Vollverstärker PA 3100 HV. Um es kurz zu machen: Der Unterschied war eindeutig wahrnehmbar. Bei der Referenz-Kombination hatte man tatsächlich den Eindruck, noch stärker in die Musik eingebunden zu werden und quasi im Dezember 1976 an einem Tisch des legendären Jazzlokals in Stockholm zu sitzen, die Band vor einem und der Toningenieur Gert Palmcrantz am Nebentisch des Jazzpuben Stampen...

Sonntag, 21. April 2019

Großer T+A HV-Workshop

Die weltweit beste Digitalquelle“? - Großer T+A HV-Workshop mit den Neuheiten PDT 3100 HV und SDV 3100 HV! Hören Sie alle T+A HV Geräte im direkten Vergleich. Wir spielen: MP 3100, PA 3100, P 3000, A 3000, PS 3000 und M40. Für alle, die sich für höchsten Bedienkomfort und HiRes-Streaming interessieren, gibt es eine Einführung in Roon von Markus Nolden.

Wann: Samstag 27.04.2019, 10 bis 17 Uhr
Wo: HiFi-Studio Wittmann in Stuttgart

Julian Strauß von T+A steht für Ihre Fragen zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Sie und bitten um Anmeldung...

Montag, 15. April 2019

Music Day Januar 2019 - AFI flat.2 Schallplatten-Temperer/-Bügler

Ein Bericht von Rainer Götz

Als Oliver Wittmann beim Music Day am 29. Januar 2019 zu einem Workshop rund um den AFI Record Flattener/Relaxer einlud, fiel mir spontan ein ironischer Artikel ein, den ich vor Jahren in einem Highend-Magazin gelesen hatte. Auf keinen Fall, so war da zu lesen, solle man bei Personalgesprächen mit Vorgesetzten erwähnen, dass man eine Schallplatten-Waschmaschine sein Eigen nenne. Ansonsten würde man unweigerlich irgendwo hinter Politiker und Gebrauchtwagenhändler, knapp vor Heiratsschwindler eingeordnet. Zugegeben, als ich un-audiophilen Bekannten und Freunden von dem Workshop berichtete, schwankten deren Reaktionen zwischen Mitleid, Unverständnis und Zweifel an meinem Geisteszustand. Dabei beruht die Entwicklung des AFI flat.2 auf streng wissenschaftlichen Grundlagen und hat mit Voodoo absolut nichts zu tun. Dafür sorgt schon der Entwickler und Mastermind hinter dem Schallplatten Temperer/Bügler, Dr. Ulrich Kathe, seines Zeichens Doktor der Chemie und Fachmann für Materialkunde.

Die Zuhörer waren in jedem Fall gespannt, was sich da tut und ob es tatsächlich nach Behandlung mit dem AFI besser klingt. Um dies zu ergründen, führte Oliver Wittmann mit einer fein zusammengestellten Anlage vor. Die neuen „kleinen“ Hornlautsprecher von Avantgarde Acoustic UNO FINO EDITION zusammen mit dem Single Ended Vollverstärker von Octave Audio V 16. Das Understatement-Laufwerk Thales TTT Slim 2 mit EMT-System diente als Frontend. Die Vor-Verstärkung und Entzerrung der sensiblen Musiksignale oblag der Phonovorstufe von Tom Evans „The Groove Anniversary“ MKII, die ja HiFi Wittmann für Deutschland, Österreich und die Schweiz importiert. Für den AFI flat.2 hat übrigens Oliver Wittmann die weltweiten exklusiven Vertriebsrechte.

Neben seiner Funktion als Plattenbügler, die der AFI flat.2 hervorragend und mit Erfolg selbst bei LPs mit extremem Höhenschlag und Verwellungen erledigt, ist das eigentliche Highlight die Temperer-Funktion. Dabei wird die Vinylplatte sehr langsam und gleichmäßig kontrolliert erwärmt und ebenso wieder abgekühlt. Diese thermische Entspannung führt in den meisten Fällen zu einer deutlich hörbaren Klangsteigerung der Schallplatte. Eine ausführliche Beschreibung der Funktionen des AFI flat.2 finden Sie hier http://www.wittmann-hifi.de/hifi/audio/afi_flat_plattenbuegler.htm. Das Gerät wurde von der internationalen Fachpresse mehrfach enthusiastisch besprochen, was hier nachzulesen ist: http://www.afi-record-flattener.com/reviews.htm.

Der Effekt des Temperns der Schallplatte war in allen Fällen, die demonstriert wurden, eindeutig und ohne jeden Zweifel nachvollziehbar (!). So klang die LP „Badgers and other Beings“ des Helge Lien Trios in der getemperten Version viel plastischer, offener und freier und eindeutig dynamischer. Man konnte der Musik wesentlich besser folgen und wurde in das Werk quasi „hineingezogen“.

Auch bei anderen zum Vergleich herangezogenen Aufnahmen verhielt es sich ähnlich. Immer war die wärmebehandelte Ausgabe sofort erkennbar und klang einfach „musikalischer“. Und das zu, für Highend-Verhältnisse, überschaubaren Kosten. Ein audiophiles Kabel oder der Wechsel des Verstärkers ist in der Regel teurer als der AFI.Record Flattener/Relaxer und bringt häufig nicht diesen Klanggewinn. Besitzer von größeren Schallplattensammlungen sollten sich also ernsthaft mit dem Gerät beschäftigen um ihre „Schätzchen“ künftig in ungeahnter Qualität hören zu können.

Sicher, das ist „Meckern auf hohem Niveau“, und sicher klingen alle Platten über diese exquisite Anlagenkombination ganz hervorragend, und doch sind die Unterschiede zu den getemperten LPs zwar subtil, aber dennoch immer nachvollziehbar. Das Bessere ist nun mal Feind des Guten. Und so gut der Thales TTT Slim 2 auch spielt, nach der Behandlung der Schallplatte mit dem AFI.flat 2 tönte es eben immer noch etwas besser, relaxter aus den Avantgarde Uno Fino Edition.

Verunsichert? Dann vereinbaren Sie mit Oliver Wittmann oder Markus Nolden einen Hörtermin in Stuttgart-Botnang oder Isny und überzeugen Sie sich selbst von den Qualitäten des AFI.flat 2 und dem möglichen Klanggewinn. Ach ja, eine Plattenwaschmaschine sollten Sie unbedingt besitzen. Die zu behandelnden LPs müssen aus naheliegenden Gründen absolut sauber und staubfrei sein. Aber im Wittmann’schen Portfolio gibt es genügend Auswahl von einfach aber gut (Okki Nokki) bis luxuriös und bequem (Gläss oder Clearaudio). Sie müssen von deren Existenz ja keinem erzählen (siehe oben)...